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Mittwoch, 21. Mai 2014

Kritik: "X-Men: Der letzte Widerstand"

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Handlung:

Zum ersten Mal haben Mutanten die Wahl: ihre Einzigartigkeit zu bewahren, obwohl es sie von den Menschen isoliert und entfremdet, oder ihre Kräfte aufzugeben und Mensch zu werden. Die unterschiedlichen Ansichten der beiden Mutanten-Führer Charles Xavier, der an ein Miteinander glaubt, und Magneto, der das Recht des Stärkeren predigt, werden auf die Probe gestellt. Dies löst einen Krieg aus, der alle Konflikte beenden könnte. Die Gen-Forscherin Dr. Kavita Rao erfindet ein Serum, genannt Hoffnung, das die Mutationen bekämpft und sogar heilen kann. Dieses umstrittene Mittel kursiert nun auch unter den X-Men, insbesondere bei Dr. Henry ‘Hank’ McCoy alias The Beast, der damit gegen seine Andersartigkeit ankämpfen will. Er ist ein Gründungsmitglied der X-Men und bekleidet nun als erster Mutant ein Regierungsamt. Doch nicht jeder ist von der Wirkung des Mittels überzeugt und schnell entwickelt sich das Heilungsserum zu einer tödlichen Waffe, gegen die die X-Men vereint kämpfen müssen.

Kritik:

Brian Singer brachte mit seinen 2 X-Men Filmen starke Comic Verfilmungen auf die Leinwand. Jeder war sich sicher, dass Singer auch den dritten Teil übernehmen wird. Doch es kam ganz anders. Singer lies sich von Warner verführen einen neuen Superman Film zu machen. Mit dieser Entscheidung wurden nicht nur die X-Men versaut sondern auch der für die Masse misslungene Versuch, Superman wieder auf die Leinwand zu bringen
Die Regie ging also an Brett Ratner .....

Mit den X-Men hat man nach 2 Filmen schon einiges erlebt. Man kennt die Charaktere, kann sich mit ihnen identifizieren und hat sich auch schon lieb gewonnen. Jede Figur aus dem X-Men Universum hat also einen würdigen Abschluss verdient. Doch leider bekommen das nur einpaar Figuren spendiert, während Andere völlig untergehen. 
Zu den besseren Figuren im Film gehört Jean Grey und ihre Entwicklung zu Phoenix. Man erfährt, dass hinter der ruhigen Jean auch eine andere Persönlichkeit lauert. Ihre zweite Persönlichkeit ist wie eine Naturgewalt. Jean bekommt einen würdevollen Abschluss und wie sich die Figur entwickelt hat, war genau richtig für das Universum und die Story. Ihrem Freund Cyclops geht es dagegen ganz anders. Er selbst bekam nie einen richtigen Hintergrund oder gewisse Merkmale, trotzdem mag man die Figur erst recht durch die tolle Leistung von James Marsden. Was Brett Ratner nach ganzen 2 Filmen mit der Figur macht ist barbarisch. Seine Screentime fällt sehr kurz aus und alles wirkt sehr gehetzt. Mystique und Rogue ergeht es genauso. 
Magneto ist immer noch Magneto, Storm immer noch Storm und Wolverine ist immer noch Wolverine. Bei denen hat sich wirklich nichts getan. 
Umso cooler ist es, dass Figuren wie Angel und Beast eingeführt werden. Angel bekommt einen starke Einführung und Geschichte, wird aber dann gleich wieder fallen gelassen. Beast ergeht es da etwas besser und der Zuschauer wird ihn sofort mögen. 

Professor X sein Schicksal ist eine komplizierte Sache. Es ist einerseits so kraftvoll und stark aber anderer Seits geht es auch bei ihm etwas zu schnell. Bei jeden der Schauspieler kann man nicht meckern. Der alte Cast war schon für die vorigen Teile ideal und auch hier machen sie alle einen tollen Job. Die neuen Darsteller, die Figuren wie Beast, Angel oder Juggernaut spielen werden kaum gefordert und sind meistens nur Stichwortgeber oder da um einiges her zu machen. Der Abgang/Abschluss der Charaktere ist zwar enttäuschend aber sie funktionieren immerhin für die Story. Die ist solide ausgefallen aber bei den X-Men ging es schon immer um die Figuren und nicht um die Story. Also versagt der Film gleich auf 2 Ebenen. Doch eins macht Brett Ratner zu 100% richtig, nämlich die Action. Der Film ist bombastisch, groß, episch und sieht großartig aus. Jeder hat seine besonderen Action Momente. Pyro darf mit seinem Feuer spielen. Magneto nimmt sich dieses mal auch größere Dinge vor. Im Finale darf jeder mal ran. Iceman, Colossus, Storm jeder bekommt seinen Momente und die Action ist leider das einzig, richtig, denkwürdige am Film. Denn sobald Jean Grey den Phoenix raus lässt kommt man aus dem staunen einfach nicht mehr raus. Bei der Action wurde mal keine halben Sache gemacht. 


Fazit: 

Das Finale der X-Men Trilogie ist enttäuschend ausgefallen. Einige Figuren haben einen würdigen Abschluss bekommen, über einpaar andere möchte man gar nicht reden. Das Einzige was im Film perfekt funktioniert und auch großartig umgesetzt wurde ist die Action. 



6 von 10 Punkte 

Dienstag, 20. Mai 2014

Kritik: "X-Men 2"

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Handlung:

Als der Präsident der Vereinigten Staaten nur knapp einem Attentat entgeht, das von einem teleportierenden Mutanten ausgeführt wurde, steht es nicht gut um die Rechte der Mutanten, für die sich Professor Charles Xavier seit jeher einsetzt. Während er zusammen mit Cyclops Magneto in seiner Gefängniszelle aufsucht, da er in ihm den Drahtzieher vermutet, suchen Jean Grey und Storm den vermeintlichen Attentäter. Wie es sich herausstellt sind sowohl er, Kurt Wagner alias Nightcrawler, als auch Magneto Opfer einer Manipulation geworden. Die Fäden hält ein gewisser General William Stryker in der Hand, der über eine Droge verfügt, die die Mutanten zeitweilig für seine Zwecke gefügig macht. Stryker treibt dabei ein ganz persönliches Motiv an, alle Mutanten zu vernichten.


Kritik:

Mit dem ersten "X-Men" Film wurde ein Comic-Verfilmung Hype entfacht. Nachdem fürchterlichen "Batman & Robin" ging es bergab mit dem Genre. Doch der Newcomer "Brian Singer" lies sich nicht unterkriegen und glaubte an seine "X-Men" und er hat dabei voll ins Schwarze getroffen. Die Kritiken fielen gut aus und der Film spielte bei einem 75 Millionen Budget ganze 296 Millionen wieder ein. 
Eine Fortsetzung war also eine sichere Sache. Brian Singer sitzt wieder auf dem Regie Stuhl und jeder vom alten Cast kehrt zurück .............

Als Hauptprotagonist wählte man Wolverine aus. Hugh Jackman erwies sich als Idealbesetzung und der Fokus wird auch wieder im zweiten Teil auf ihn gesetzt. Dieses mal sucht er verstärkt nach Hinweisen auf seine Vergangenheit. Er möchte wissen, warum er so ist und wer ihn so gemacht hat. Als Zuschauer ist man auf die Antwort selbst gespannt. Obwohl Wolverine stets etwas schlecht gelaunt ist, ist er einem sympathisch und man mag ihn einfach. Doch Logan ist nicht der einzige Mutant im Film. Das hat den ersten Film auch immer so besonders gemacht. Es gab nicht nur einen Helden/Mutanten es gab zig von ihnen. Jeder besaß seine kleine Rahmenhandlung und Momente. Dieses mal bringt Singer das Ganze noch gekonnter und spektakulärer rüber. Jean Grey hat immer mehr Albträume und Probleme mit ihren Kräften. Sie weiß, das irgendwas nicht mit ihr stimmt und ihr Freund Cyclops steht ihr zur Seite. Jean hat sich also weiterentwickelt. Cyclops leider nicht so. Famke Jansen und James Marsden geben dabei ein tolles Paar ab. Die Chemie stimmt und sie sind perfekt für die Rollen. Rogue die schon im ersten Film eine tragische Figur war, bekommt auch hier eine gute Entwicklung. Sie befindet sich nämlich in einer Beziehung und muss sich immer noch mit ihren Kräften auseinandersetzen. Ihr Freund ist kein andere als der Mutant Iceman. Iceman bekommt ebenfalls einen kleinen Hintergrund. Da man auf seine Familie trifft und er zu den besseren Nebenfiguren gehört. Sein Freund Pyro bekommt zwar keinen Hintergrund aber man merkt, dass er die Welt wie Magneto sieht. Er genießt seine Kräfte und nutzt sich auch ganz gern und das nicht nur zum Wohl der Allgemeinheit. Bei den 3 Figuren kann man ebenfalls nicht meckern. Sie sind passend besetzt und erfüllen ihre Aufgabe im Film. 
Halley Barrys Figur hat sich dagegen nicht weiterentwickelt. Sie ist immer noch die liebende Mutter aller Mutantenkinder. Und würde alles für ihre Rasse tun. Mystique ist ebenfalls die gleiche wie im ersten Film. 

Über Magneto kann man auch das selbe sagen. Seine Sicht der Welt ist immer noch die Selbe und er verfolgt stets die selben Ziele. Sein Gegenspieler und alter Freund wird dagegen mit der Vergangenheit konfrontiert genau wie Logan.
Denn durch den neuen Mutanten "Nightcrawler", der übrigens ein riesen Highlight ist. Denn seine Figur ist so anders, tragisch und etwas besonderes. Er wurde anfangs manipuliert um einen Attentat auf den Präsidenten zu vollziehen. Dadurch wird die angespannte Situation zwischen der Menschheit und den Mutanten sogar verstärkt und der "Mutantenhasser" William Stryker steht plötzlich auf dem Plan. Er konfrontiert Logan und Professor X mit der Vergangenheit und ist der Gegenspieler des Filmes. Das funktioniert einfach nur prächtig. Da Magneto sich mit den X-Men zusammenschließen muss um ihre Rasse zuretten. Das zeigt , dass Magneto kein klischeehafter Bösewicht und hebt den Film von anderen Comic Verfilmungen ab. Das war schon immer die größte Stärke, des X-Men Universums. Die Figuren und deren Eigenschaften und Probleme machen das Universum und den Film aus. Bei den ganzen Figuren und der Story bleibt die Action aber trotzdem nicht auf der Strecke. Ganz und gar nicht. 
Denn auch hier macht Singer keine halben Sachen. Der Angriff, von Nightcrawler auf das weise Haus ist gekonnt rüber gebracht und gleich die Eröffnung des Filmes. Beim Kampf zwischen  Wolverine und Strykers Soldaten, wird er da richtig zum Tier und gibt alles. Diese Actionsequenz wirkt einfach nur Bad Ass. Genauso wie Pyro gegen die Polizei. Die Wolverine Action ist super choreographiert. Da man bei ihm weniger CGI Effekte braucht als bei den anderen Mutanten. Hier wird einem alles geboten. Es gibt spektakuläre CGI Action und auch super choreographierte Zweikämpfe. 

Fazit: 

X-Men 2 ist größer und besser als sein Erstling. Brian Singer hat sich um einiges gesteigert. Es gibt mehr Figuren, mehr Action und das ganze spinnt sich in eine gelungene Story zusammen. 






   8, 5 von 10 Punkte

Montag, 19. Mai 2014

Kritik: "X-Men"

©
20th Century Fox


Ein Start ins "X-Men"-Universum. Das ist jenes aus dem Hause Marvel, dessen Idee Mutanten und Menschen, Genetik und Evolution, Umwelt und (potenzielle) Gefahr, das Anderssein und das Sein in Widersprüche verknotet, um mit deren ambivalenten Herausforderungen zu einem humanistischen Schlussappell aufzurufen, Minderheiten, die in kein gesellschaftliches Normalitätsschema und Wertesystem passen, wenn nicht zu akzeptieren, so doch wenigstens zu tolerieren. Bryan Singer säte den Boden für die Nachzügler, die kommerziell ungemein erfolgreichen Comicverfilmungen, die schlechten und die guten, die lauten und die leisen. Ein Vorführ- und Vortastprogramm, gedimmt, gedämpft, klein. 

Erst im Nachhinein ist dieser erste "X-Men" in Wahrheit eigentlich ein grundlegend leiser, trockener, ist am Dialogaustausch interessiert, an Ängsten, Schicksalen, Vergangenheiten, Geständnissen und am Trösten, an der Figur und an der Exposition, an der Vorbereitung, die aber noch nicht vollends ausschöpft. Vielmehr ist er ein holpriger Start, der anhand seiner entschiedenen Schüchternheit und pragmatischen Zurückhaltung gegenüber den infantilen Überwältigungsprozessen des modernen Superhelden von heute an der Startlinie noch einmal tief durchatmen musste, bevor die Bilder rollen konnten.

Entsprechend weiß Singer zwar, was er zu erzählen, zu bändigen hat, was er mit den Adamantium-Klingen, den künstlichen Wetterveränderungen, der Gedankenkontrolle, den Laserstrahlen und dem Metallverbiegen für einen Radau machen kann. Aber er weiß es aus Unvorsichtigkeit nicht genau, wie er alles in eine kohärente Dramaturgie konzentriert, in ein schlüssiges Schema, dem der Ruf anhaftet, sich allzu oft in den effektgetränkten Fähig- und Fertigkeiten seiner allgegenwärtigen Mutanten zu verlieren, als in deren widersprüchliches Befinden.

Symptomatisch übergeht Singer Protagonisten zuhauf, die hölzern agieren (Halle Berry) oder schlicht keinen Raum erhalten, in dem sie sich selbst erforschen dürfen, weil sich der Regisseur das Ziel gesetzt hat, jedem eine kurze Szene schreiben zu lassen. So was ist schade, umso mehr, wenn der Film nicht willens genug ist, an Missstimmungen bis zum Ende zu lauschen und sprunghaft das bewegende Coming-of-Age-Drama und die noch bewegendere Liebesgeschichte mitsamt ihrer pointierten Eifersüchteleien übergeht, weil ja noch ein dringend benötigter CGI-Showdown auf dem Programm abzuarbeitender Genrekonventionen steht (übrigens der Metapher wegen auf der Freiheitsstatue).

Was bleibt, ergibt eine Comicverfilmung graziler Körper (Mystique!), väterlicher Weisheit, starrer Vorurteile und der unabänderlichen Hoffnung daran, sie einzudämmen. Meist konservativ strukturiert und den bissigen Kommentaren Wolverines (Hugh Jackman) ausgeliefert. Schwer semiklingenscharf - im Sinne eines alt gewordenen Messers, das geschärft werden muss.                

5 | 10